Über diese App

Ich unterrichte Deutsch in einer Berliner Grundschule. Als Lehrer in der 1. Klasse müsste ich eigentlich jedem Kind einzeln beim Lesen zuhören. Die meisten Wörter werden von den meisten Kindern richtig gelesen, nur manchmal muss man dann sagen: „Lies das Wort noch einmal.“ Aber was machen die anderen 23 Kinder derweile? Daher habe ich seit Jahren darauf gewartet, dass jemand endlich eine App programmiert, die diese simple Überprüfung per Spracherkennung erledigt.

Im Jahr 2023 habe ich dann aufgehört zu warten und selbst begonnen zu programmieren. Ehrlich gesagt: Ich kann gar nicht programmieren, das hat alles eine KI erledigt. Sie kann natürlich nicht zaubern; ich habe bestimmt 150 Stunden an dieser App gearbeitet, und mir würde noch manche Verbesserung einfallen. Insbesondere die Spracherkennung ist bei Kinderstimmen teilweise schwierig. Nicht jedes Kind, nicht jedes Wort wird verlässlich verstanden.

Mittlerweile hat der Klett-Verlag einen Vorlese-Trainer veröffentlicht (den ich mir nicht angesehen habe, damit ich garantieren kann, dass ich keinesfalls Ideen/Wörter/was auch immer von ihrem Produkt abgekupfert habe). Ich bin mir sicher, dass deren Produkt deutlich besser ist als meine Leseapp – aber sie ist leider auch unglaublich teuer. Bei 1.000€ im Schuljahr nur für eine kleine Fördergruppe ist das Angebot des Klett-Verlages sicherlich nur für wenige Kinder in gut betuchten Schulen so einsetzbar. Und daher arbeite ich weiter nebenbei an meiner eigenen, kostenlosen Vorleseapp.

Ich wünsche Ihren Kindern viel Erfolg beim Lesen üben!

Kontakt & Datenschutz

Bei Fragen und Hinweisen können Sie mir gern eine Nachricht schreiben an: frage@lesenüben.de

Cookies: Diese Seiten verwenden kein Tracking, keine Werbung und keine Cookies von Drittanbietern. Erst bei einer Anmeldung (Kind per Symbol-Code, Lehrkraft per E-Mail und Passwort) wird genau ein technisch notwendiges Cookie gesetzt („sid“). Es hält die Anmeldung aufrecht, gilt nur für lesenüben.de und seine Subdomains und löscht sich von selbst: bei Kindern spätestens 25 Minuten nach der Anmeldung, bei Lehrkräften 45 Minuten nach der letzten Aktivität. Für dieses Cookie ist keine Einwilligung erforderlich, weil es für den angefragten Dienst – die Anmeldung – unbedingt erforderlich ist (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Wer ohne Anmeldung übt, bekommt kein Cookie.

Konten und Lernstände: Kinder haben auf dem Server kein Konto mit Namen. Gespeichert werden dort nur eine zufällig erzeugte Kennung, der Anmelde-Code (nicht im Klartext, sondern als kryptographischer Hash), das gewählte Avatar-Bild und die Übungsergebnisse unter dieser Kennung (z. B. welche Aufgabe wie gelöst wurde oder das Lesetempo). Welcher Anmelde-Code zu welchem Kind gehört, weiß allein die Lehrkraft – der Name eines Kindes wird nie an den Server übertragen. Lehrkräfte registrieren sich mit ihrer E-Mail-Adresse; gespeichert werden die E-Mail-Adresse und das Passwort als Hash. Alle Daten liegen auf einem Server bei Hetzner in Deutschland, werden nicht an Dritte weitergegeben und nicht zu Werbezwecken verwendet. Auf Anfrage an die obige E-Mail-Adresse lösche ich gespeicherte Daten.

Spracherkennung: Beim Lautlese-Training (weltraum.lesenüben.de) wird das Mikrofonsignal während der Übung in Echtzeit an denselben Server in Deutschland übertragen und dort durch die Open-Source-Software Vosk ausgewertet. Die Audiodaten werden nicht gespeichert. Zur Weiterentwicklung der App werden dabei anonyme Nutzungsstatistiken protokolliert (z. B. ob ein Wort erkannt wurde), die keinen Rückschluss auf einzelne Personen erlauben.

Lokale Speicherung und Logdateien: Die Apps speichern Übungsdaten zusätzlich lokal im Browser des jeweiligen Geräts; im Gastmodus bleiben alle Daten ausschließlich dort. Beim Aufruf der Seiten verarbeitet der Webserver technisch bedingt die IP-Adresse des Geräts in Logdateien; diese dienen allein der Fehlersuche und der Betriebssicherheit.

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG
Johannes Wilke
c/o Ringelnatzschule
Wilhelm-Gericke-Str. 7-13
13437 Berlin

E-Mail: frage@lesenüben.de

Lizenzen & Copyright

Die App verwendet nahezu keine externen Inhalte. Das Wörtermaterial habe ich dem Textkorpus "Web-public 1m" der Universität Leipzig entnommen und dann aufbereitet (d.h. mir lagen die 1 Million häufigsten Wörter im deutschen Internet vor und ich habe über den Befehl grep -Eo "\b[ima]+\b" Textkorpus_Web_1m.txt nur die Wörter mit I, M und A angezeigt usw.). Einige fortgeschrittene Texte entstammen den Publikationen "Leseflüssigkeit trainieren" und "Leseflüssigkeit trainieren in der Schulanfangsphase" vom Lisum Berlin-Brandenburg (cc by-sa 4.0).

Sämtliche Bilder wurden von einer KI über Microsoft Bing erstellt und sind somit zur Zeit der Generierung lizenzfrei.

Die Leseschrift DR Buch stammt von Will Software und wird unter Lizenz verwendet.

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